Rolfe Scheider: "Jörn ist für mich der absolute Dschungelkönig"

Rolfe Scheider scheiterte im Dschungelcamp erst kurz vor dem Finale
Rolfe Scheider scheiterte im Dschungelcamp erst kurz vor dem Finale © Foto: RTL
(hub/spot) 31.01.2015

Die Entscheidung ist gefallen: Im Finale von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" stehen Tanja Tischewitsch, Jörn Schlönvoigt und Maren Gilzer. Als Letzter musste Rolfe Scheider (58) das Camp verlassen. Wie es dem Casting Director ergangen ist und wer sein Favorit auf den Titel ist, erklärt er im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news.

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Wie haben Sie die ersten Stunden nach dem Auszug aus dem Camp erlebt?

Rolfe Scheider: Wir haben direkt am Meer erst einmal ein Glas Champagner getrunken. Wenn man den ganzen Tag nur Grün sieht und Tag und Nacht im Urwald ist, tut das gut. Es war toll im Dschungel, aber so ein bisschen Luxus tut auch gut.

Welches Fazit ziehen Sie für sich?

Scheider: Ich fand es sehr bereichernd. Ich habe unheimlich viel über mich selbst gelernt: dass ich 16 Tage im Dschungel aushalten und auf einer Pritsche liegen kann. Oder dass ich mit zehn anderen Leuten zurechtkomme und die innere Ruhe gefunden habe. Ich konnte sehr gut mit anderen Leuten kommunizieren und meine Phobien gegenüber Tieren wie Schlangen, Skorpionen und Kröten überwinden. Ich habe die Dschungelprüfung hinter mich gebracht und bin mit dem Essen ausgekommen. Im Dschungel habe ich zehn Kilo abgenommen. In meiner Hängematte konnte ich allerdings erst Mal nicht schlafen, da habe ich mich gefreut, als ich Saras Bett übernehmen konnte, nachdem sie gegangen war. Es gab ein paar unangenehme Sachen, die waren aber minimal. Ich habe viel gearbeitet, bin auch viel im Pool geschwommen. Es war den ganzen Tag irgendwas zu tun. 16 Stunden Dschungel zu töten, ist natürlich anstrengend, aber ich bin sehr gut mit allem klargekommen.

Wer ist Ihr Favorit auf den Dschungelthron?

Scheider: Mein Favorit ist Jörn. Er ist einer der liebsten Menschen, die ich seit Jahren kennengelernt habe. Er ist sehr ausgeglichen, immer am Arbeiten, von ihm kommt nie ein böses Wort. Er hat immer versucht, zu schlichten, wenn irgendwas war. Ein richtig cooler Mensch. Für mich ist er der absolute Dschungelkönig. Maren sehe ich auf Platz zwei vor Tanja.

Walter Freiwald hat auch nach seinem Abgang für Gesprächsstoff im Camp gesorgt. Wie haben Sie ihn erlebt?

Scheider: Ich war immer gut Freund mit ihm. Er mag mich unheimlich gern und ich mag ihn auch. Er hat viele gute Seiten, ist sehr spontan und redegewandt, hat viel Esprit. Man kann stundenlang mit ihm lachen. Manchmal hat er aber auch schwarze, dunkle Seiten, in denen er aus dem Nichts heraus irgendwelche Sachen sagt, die den Leuten wehtun. Das kommt aus heiteren Himmel. Bei mir gab es aber nie so etwas.

Wer von Ihren Mitstreitern ist Ihnen am meisten ans Herz gewachsen?

Scheider: Nummer eins ist Jörn, dann die drei Mädchen Patricia, Sara und Tanja. Maren war ja am Anfang ein bisschen abwesend, dann habe ich eine Nachtwache mit ihr gemacht, seitdem sind wir auch gut Freund. Dazwischen ist auch Aurelio, dann Rebecca und Benjamin. Angelina haben wir ja nur leiden sehen, die hat nichts gegessen und nur geschlafen, da konnte man nicht viel Kontakt aufbauen.

Gab es auch jemanden, den Sie als anstrengend empfanden?

Scheider: Benjamin war schon sehr anstrengend. Es war ja viel Ruhe im Camp, er war aber den ganzen Tag am Zappeln und Singen und hat irgendwelche Späße gemacht.

Was steht bei Ihnen nach dem Dschungelcamp an?

Scheider: Ich habe seit 40 Jahren einen normalen Job. Ich bin erst seit sieben Jahren in diesem TV-Business, das ist alles wie ein Hobby für mich. Wenn andere Leute zwei Monate im Jahr in den Urlaub fahren, dann drehe ich zwei Monate. Das reicht auch. Ich will nicht immer Fernsehen machen. Ich habe das auch nicht gemacht, um berühmt zu werden. Wenn eine Show kommt, dann kommt sie. In sieben Jahren habe ich hundert Sendungen gedreht, ich kann mich nicht beschweren. Für jemanden, der mit 51 Jahren noch nie im Fernsehen war, ist das ein Geschenk Gottes. Ich bin sehr glücklich, wenn ich Anfragen bekomme und wenn ich Zeit und Lust habe, mach ich das.

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