Besucheransturm Reservierungssysteme für US-Nationalparks noch in Prüfung

Der Blick über den Arches-Nationalpark ist für viele Touristen der Grund, nach Utah zu kommen. Doch wer anreist, muss Geduld mitbringen. Meist sind die Zufahrten überfüllt. Foto: Jim Lo Scalzo
Der Blick über den Arches-Nationalpark ist für viele Touristen der Grund, nach Utah zu kommen. Doch wer anreist, muss Geduld mitbringen. Meist sind die Zufahrten überfüllt. Foto: Jim Lo Scalzo © Foto: Jim Lo Scalzo
Washington / DPA 01.06.2018

Reisende in den USA können in diesem Sommer noch nicht mit Online-Reservierungssystemen für die Nationalparks planen. Pilotsysteme für Zion und Arches in Utah würden weiterhin geprüft, teilte der US National Park Service (NPS) auf Anfrage mit.

„Diesen Sommer werden beide Parks so bleiben wie in den vorherigen Jahren, ohne Reservierungssystem“, so Alexandra Picavet vom NPS. Über entsprechende Pläne hatte die Behörde im März informiert. Vor 2019 ist damit allerdings nicht zu rechnen.

Wie der NPS weiter erklärt, könne es aber sein, dass Besucher an beliebten Ausflugswochenenden vorübergehend keinen Zutritt erhalten. Im Arches-Nationalpark hatte sich zum Beispiel am Memorial-Day-Wochenende rund um den 28. Mai eine lange Schlange Autos gebildet. Den Besuchern sei empfohlen worden, später wiederzukommen. In Arches seien Maßnahmen nötig, um das Verkehrsaufkommen an den Zufahrten und Parkplätzen zur Hochsaison besser zu steuern.

Der National Park Service verwaltet 417 Parks und historische Stätten in den USA. 385 davon zählen Besucher. 2017 waren es insgesamt mehr als 330,8 Millionen Menschen, die zusammen 1,44 Milliarden Stunden in diesen Parks verbrachten. Allein in den Zion National Park kamen 2017 gut 4,5 Millionen Besucher.

Besucherstatistik US-Nationalparks 2017

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