Zugfahren Bahn sucht Tarifeinigung mit beiden Gewerkschaften

Am Donnerstag und Freitag verhandeln die Deutsche Bahn und die Gewerkschaften weiter über einen Tarifkompromiss.
Am Donnerstag und Freitag verhandeln die Deutsche Bahn und die Gewerkschaften weiter über einen Tarifkompromiss. © Foto: Christoph Soeder/dpa
Hannover / dpa 05.12.2018
Die Tarifrunde für rund 160.000 Beschäftigte der Deutschen Bahn geht am Donnerstag in die entscheidende Phase.

Die Tarifrunde für rund 160.000 Beschäftigte der Deutschen Bahn geht in die entscheidende Phase. Am Donnerstag und Freitag verhandelt das Verkehrsunternehmen an getrennten Orten in Hannover mit beiden Bahngewerkschaften über einen Tarifkompromiss. Über einige Punkte, etwa Ruhepausen und eine Vergütung für Dienstreisen, wurde bereits Einigkeit erzielt. Nun geht es vor allem um die Einkommenserhöhung und eine bessere betriebliche Altersvorsorge. Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) und die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) haben 7,5 Prozent mehr Geld gefordert.

EVG drohte mit Gesprächsabbruch

Die EVG drohte mit Gesprächsabbruch, wenn in dieser Runde kein Tarifabschluss gelingen sollte. Sie pocht für die nächste Lohnerhöhung auf das Recht der Mitarbeiter, statt des Geldes auch mehr Urlaub oder eine kürzere Arbeitszeit auswählen zu können. Seit Anfang 2018 gibt es bei der Bahn ein solches Wahlrecht für die jüngste Lohnerhöhung. „Auch zum Thema Wahloptionen sind Lösungen möglich“, sagte eine Bahnsprecherin am Mittwoch. Sie verwies darauf, dass sich alle Seiten in vielen Punkten bereits angenähert hätten.

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