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SEY 29.05.2013

So löst man Probleme unter Männern", sagte der Haller Coach Thorsten Schift. Sein Co-Trainer und Spieler Tilman Naundorf ließ nach seiner Auswechslung in der Partie gegen Heidenheim einen lauten Schrei los und stapfte ohne Abklatschen in die Kabine. "Er war mal kurz stinkig. Ich auch. Wir sind aneinander hochgegangen. Am Tag drauf war schon wieder alles okay." Nachtragend ist Schift nicht. Am Samstag stand Naundorf in Bösingen wieder in der Startaufstellung des Verbandsligisten.

Werner Rank bastelt am Untermünkheimer Landesliga-Kader für die kommende Saison: "Bis zum letzten Punktspiel wird die Mannschaft stehen. Ein Innenverteidiger steht auf der Beobachtungs-Liste." Dabei könnte es sich um einen Ex-Bundesligaspieler handeln. Insgesamt sollen drei gute Spieler kommen. Deshalb lautet der Plan von Rank: "Wir wollen ganz vorne spielen - und zwar länger als in dieser Runde."

Marco Zauner lud seine Schiedsrichterkollegen zum Fußball schauen zu sich nach Bühlertann ein. Acht Schiedsrichter, teilweise inklusive Lebenspartnerinnen, schauten sich das Finale Bayern gegen Dortmund an. "Wir haben weniger auf den Schiri geachtet", berichtet Zauner. "Aber im Großen und Ganzen hat er das Spiel nicht entschieden." Zauner hat ein "richtig gutes Spiel" gesehen. "Und die Bayern haben verdient gewonnen."

Für Souvenir-Jäger war in der Schweiz (fast) nichts zu holen. Der junge Footballfan Jonathan Munz (9) zeigte sich darüber in Chur enttäuscht. Aber Jürgen Gehrke, Abteilungsvorstand der Unicorns, schaffte Abhilfe. Er schenkte dem Knirps seinen "Field Pass". Jonathan konterte: "Den hätte er mir auch schon früher geben können."

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