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SEY/DIWA 06.02.2013

Dass dies ein ungewohntes Gefühl ist, sieht man Peng Gao an. Er muss tatenlos zusehen, wie seine Gnadentaler Mannschaftskollegen gegen den SC Buchenbach um den Sieg kämpfen. Es ist das Verfolgerduell in der Tischtennis-Verbandsliga, und die zwei Einzelpunkte der Gnadentaler Nummer 1 waren fest einkalkuliert. Aber Gao hatte sich bei der Arbeit einen Metallsplitter im Fuß eingefangen, dieser musste operativ entfernt werden. Deshalb steht Gao statt im Trainingsanzug in der Outdoor-Jacke in der Michelfelder Sporthalle. Und sieht letztlich, trotz großen Kampfes seines Teams eine 5:9-Niederlage.

Zu den Heimspielen der Haller Regionalliga-Basketballern kommen üblicherweise 100 bis 180 Zuschauer. Das könnte am 23. Februar anders aussehen. Dann reist Haiterbach ins Schulzentrum West an. Die Schwarzwälder haben bei der TSG angerufen und angekündigt, dass sie rund 100 Fans mitbringen werden. Diese große Anhängerschaft ist beim Tabellenvierten durchaus normal. Die TSG Hall hat sich als Gastgeber darauf eingestellt - und mehr Getränke als üblich geordert.

Die Heimspiele der Flyers arten häufig in Familientage aus. Jüngstes Beispiel: Opa Dieter Walz pfiff zusammen mit seinem 15-jährigen Enkel Nico das Spiel der U14, in dem der 12-jährige Enkel beziehungsweise Bruder Luca als Spieler mitwirkte. Das gesamte Geschehen wurde interessiert von Oma Helga als Zuschauerin verfolgt. Gleichzeitig war Papa Wolfgang Melber für die Kaffee-Theke zuständig. Normalerweise wäre auch Mama Heike Melber am Wochenende im Einsatz gewesen, allerdings fiel ihr Landesliga-Spiel aus, da Gegner Echterdingen Personalprobleme hatte.