Peter Rau hat keine Familie, „gar niemand“, betont der 84-Jährige. Ans Alleinsein hat er sich irgendwie gewöhnt. Aber mit der Einsamkeit, in welche ihn die Coronapandemie gezwungen hat, kommt Rau, der eigentlich einen anderen Namen hat, nicht so recht klar. Plötzlich waren sie weg, die wenigen Schwätzchen, die es bei Spaziergängen gab, die Gespräche beim Arzt im Wartezimmer.
Die eigene Wohnung fühlte sich an vielen Tagen an wie ein selb...