Die Zahl der von der Polizei erfassten Straftaten ist 2021 im fünften Jahr in Folge gesunken. Aufgrund der Corona-Pandemie hatten es Taschendiebe und Einbrecher im vergangenen Jahr schwerer, Opfer zu finden. Dafür stieg die Zahl der Straftaten, die über das Internet verübt wurden. Einen Anstieg zeigt die Polizeiliche Kriminalstatistik 2021 auch beim Handel mit Darstellungen sexuellen Missbrauchs an Kindern.
Wie die „Welt am Sonntag“ vorab berichtete, ging die Zahl der Wohnungseinbrüche bundesweit um 27,7 Prozent auf 54 236 Fälle zurück. Die Aufklärungsquote bei den Einbrüchen rangierte demnach bei 19,5 Prozent. Im ebenfalls von der Corona-Pandemie geprägten Jahr 2020 war die Zahl der Wohnungseinbrüche bereits um 13,9 Prozent gesunken.