Von der bis zum 31. Oktober geplanten Sperrung soll die Schifffahrt durch die Meerenge von Kertsch an der Halbinsel Krim aber nicht betroffen sein.
Aus der EU und der Ukraine sowie von der Nato kam dennoch Kritik an dem russischen Vorhaben. Es besteht unter anderem die Sorge, dass die im Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen verankerten Durchfahrtsrechte eingeschränkt und die internationale Schifffahrt behindert werden könnten.
Russland betonte, dass die betroffenen Seegebiete in russischen Hoheitsgewässern lägen. Der Anspruch Russlands auf die Gebiete nahe der 2014 annektierten Krim ist aber nicht anerkannt.
Russland hatte kürzlich auf der Krim ein von der Ukraine als Akt der Aggression kritisiertes Manöver abgehalten. Am Freitag begann der Rückzug der zusätzlich dorthin verlegten Truppen.