Die Zusammenkunft unterstreiche die Bedeutung des US-Engagements im Indopazifik-Raum, erklärte das Weiße Haus vorab. Es ist laut US-Regierung das erste persönliche Treffen in diesem Vierer-Format. Biden hatte bereits im Frühling, kurz nach seinem Amtsantritt, einen Online-Gipfel mit seinen Kollegen aus den drei Ländern einberufen.
Die neue US-Regierung will internationale Allianzen erneuern und stärken. Die Vier-Länder-Gruppe - auch Quad genannt - entstand nach dem durch ein Erdbeben im Indischen Ozean ausgelösten Tsunami 2004. Im März hatte sich die Gruppe erstmals auf Ebene der Staats- und Regierungschefs zusammengeschaltet. Bei dem virtuellen Treffen im Frühling kündigten die vier Partner unter anderem an, die Produktionskapazitäten für Corona-Impfstoffe in Indien auszubauen.
Ein ranghoher US-Regierungsbeamter sagte, die Pandemie sei eines der zentralen Themen am Freitag, bei dem auch konkrete Bekanntmachungen zu erwarten seien. Das Gleiche gelte für das Thema Klima. Neben der Vierer-Runde sind auch bilaterale Gespräche geplant.
Biden hat in der Außenpolitik von Anfang an einen klaren Fokus auf den Indopazifik-Raum gelegt - mit dem Ziel, dem zunehmenden Machtanspruch Chinas in der Region etwas entgegenzusetzen.