Bei der dreitägigen Konferenz in Wien werden ab Dienstag (10 Uhr) Delegationen aus rund 80 Ländern erwartet. Der Atomwaffenverbotsvertrag (TPNW), der unter anderem von Österreich initiiert worden war, ächtet den Besitz von Atomwaffen. Er geht damit deutlich über den Atomwaffensperrvertrag hinaus, der nur die Weiterverbreitung dieser Waffen verbietet.
Das nukleare Gleichgewicht zwischen den USA und Russland galt jahrzehntelang als zentrales Mittel, einen Dritten Weltkrieg allein durch Abschreckung zu verhindern. Die Nato bekennt sich weiterhin zu dieser Strategie und lehnt den TPNW ab. Die beiden Nato-Länder Deutschland und Norwegen schicken trotzdem Beobachter zu der Konferenz, um sich die Argumente zumindest anzuhören.