Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bricht am Mittwoch zu Gesprächen mit US-Präsident Joe Biden nach Washington auf. Das Treffen der beiden ist am Donnerstagnachmittag im Weißen Haus vorgesehen. Merkel wird während ihres Aufenthalts auch mit der Ehrendoktorwürde der Johns Hopkins Universität ausgezeichnet. Der Besuch soll den Neuanfang in den deutsch-amerikanischen Beziehungen nach einem Tiefpunkt in der Ära von Bidens Vorgänger Donald Trump markieren. 
Auch Außenminister Heiko Maas hält sich derzeit in den USA auf. In New York trfft der SPD-Politiker am Mittwoch UN-Generalsekretär António Guterres. Dabei dürfte es unter anderem um die Bemühungen um einer Konfliktlösung in Libyen gehen. Am Donnerstag nimmt Maas an einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats zu dem Thema teil. 
Maas hatte vor drei Wochen zusammen mit den Vereinten Nationen ein Außenministertreffen in Berlin organisiert, bei dem es ein weiteres Mal darum ging, die Einmischung von außen in den Konflikt zu beenden. US-Außenminister Antony Blinken hatte dieses Treffen mit seinem Antrittsbesuch in Berlin verbunden. Das ist ein Grund, warum Maas bei seiner Reise nicht in Washington Station macht.