Die Schulleitungen hatten zuvor USB-Sticks und am frühen Dienstagmorgen ein Passwort erhalten, um die Abitur-Aufgaben ausdrucken zu können. Die Zeit der Lagerung der Aufgaben sei durch das im Südwesten in zwei Testläufen erprobte System minimiert worden, sagte eine Sprecherin von Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) in Stuttgart. Für mögliche Druckerprobleme an den Schulen seien Kommunen und nahe beieinander liegende Schulen in Hab-Acht-Stellung gewesen.
Zwar gab es keine großen Probleme, es lief jedoch nicht alles reibungslos ab:

Neues System soll Aufgaben-Klau beim Abitur verhindern

Bisher waren die Aufgaben bereits gedruckt verschickt worden. Nach zwei Einbrüchen in Gymnasien 2017 im Stuttgarter Stadtteil Weilimdorf und 2018 im niedersächsischen Goslar hatte Baden-Württemberg wie die anderen Bundesländer auch das Verfahren umgestellt. Betroffen sind die Fächer Deutsch, Englisch, Mathematik und Französisch mit einem gemeinsamen Aufgabenpool der Kultusministerkonferenz.

Diese Aufgaben erwarteten die Abiturienten am Dienstag

Die 32.100 Schüler hatten am Dienstag die Wahl zwischen fünf Themen. Die Spanne reichte von einer vergleichenden Interpretation von Hermann Hesses Roman „Der Steppenwolf“ und Johann Wolfgang von Goethes „Faust“ über eine vergleichende Gedichtanalyse bis hin zur Erörterung eines Textes aus der „Süddeutschen Zeitung“.
Auch für die 41.000 Realschüler begannen am Dienstag die Abschlussprüfungen - ebenfalls mit dem Fach Deutsch.

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