Je 15 Vertreterinnen und Vertreter von Regierung, Opposition und Zivilgesellschaft sollen mit der neuen Verfassung den Weg für eine politische Lösung des seit 2011 dauernden Konflikts erreichen, bei dem Hunderttausende ums Leben kamen, Millionen vertrieben und das Land weitgehend zerstört wurde.

Bevor es Ergebnisse in Syrien gibt, ist Vertrauen nötig

Die Vereinten Nationen begleiten den Prozess. Der UN-Syrienbeauftragte Geir Pedersen rechnet nicht mit großen Ergebnissen. Vielmehr müsse zunächst Vertrauen aufgebaut werden. Ein erster Schritt dazu könne es sein, das Schicksal von Vermissten zu klären, sagte er im Vorfeld in Genf. Die syrische Regierung unter Präsident Baschar al-Assad hatte nach militärischen Erfolgen zuletzt wenig Bereitschaft zu Zugeständnissen an die Opposition gezeigt.