Berlin Zehntausende wollen gegen Rassismus demonstrieren

"No racism" steht bei einer Parade gegen Rassismus an einem Wagen auf der Hamburger Hafenstraße. Das Bündnis "Unteilbar" hat in Berlin zu einer Demonstration unter dem Motto "Für eine offene und freie Gesellschaft - Solidarität statt Ausgrenzung" aufgerufen.
"No racism" steht bei einer Parade gegen Rassismus an einem Wagen auf der Hamburger Hafenstraße. Das Bündnis "Unteilbar" hat in Berlin zu einer Demonstration unter dem Motto "Für eine offene und freie Gesellschaft - Solidarität statt Ausgrenzung" aufgerufen. © Foto: Bodo Marks/dpa
Berlin / bb 12.10.2018
Mehrere zehntausend Menschen werden am Samstagmittag zu einer Demonstration gegen Rassismus erwartet.

Unter dem Motto „Für eine offene und freie Gesellschaft – Solidarität statt Ausgrenzung“ rief das Bündnis „Unteilbar“ zu dem Protest auf. Er richtet sich gegen rechte Hetze, Diskriminierung, das Flüchtlingssterben auf dem Mittelmeer und Kürzungen im Sozialsystem.

Auftakt am Alexanderplatz

Angemeldet sind für die Veranstaltung 40.000 Teilnehmer. Wie viele tatsächlich kommen werden, konnten weder die Veranstalter noch die Polizei vorher einschätzen.

Die Demonstration startet mit einer Auftaktveranstaltung am Alexanderplatz. Ab 13.00 Uhr soll sich der Aufzug in Bewegung setzen. Die Strecke führt über die Leipziger Straße, den Potsdamer Platz zum Brandenburger Tor und dann zur Siegessäule. Zahlreiche Organisationen, Verbände und Parteien unterstützen den Aufruf. Darunter waren auch Prominente wie der Schauspieler Benno Fürmann, der Fernsehmoderator Jan Böhmermann, die Band die Ärzte und die Filmemacherin Hito Steyerl.

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