Berlin Vorrang für Flexibilität

Berlin / DPA 29.03.2012

Leistungsdruck und unsichere Berufsaussichten lassen viele Jugendliche in Deutschland zu "Mini-Erwachsenen" werden. Die Solidarität zu ärmeren Altersgenossen schwindet, Vorrang hat Flexibilität in Beruf und Schule. Das geht aus der Sinus-Studie "Wie ticken die Jugendlichen?" hervor.

Befragt wurden 1499 deutschsprachige Personen im Alter von 14 bis 17 Jahren. Fast alle jungen Leute schätzen demnach traditionelle Werte wie Sicherheit, Pflichtbewusstsein, Familie und Freundschaft. In der Freizeit steht Medienkonsum im Vordergrund.