Von Pleitegeiern und Drohnen

SWP 18.06.2013

Abgeschieden liegt das Fünf-Sterne-Hotel "Lough Erne Resort" auf einer Landzunge in der nordirischen Seenlandschaft. Es ist nur über eine schmale Straße zu erreichen, die während des G-8-Gipfels abgeriegelt ist. Über der mit allem Luxus ausgestatteten Anlage schwebt der Pleitegeier. Der irische Gründer und Besitzer des Komplexes, Jim Treacy, musste wegen der Finanzkrise in der Republik Irland Konkurs anmelden. Jetzt bieten die Banken das Hotel samt Golfplatz zum Spottpreis von 12 Millionen Euro an. Das ist ein Sechstel der Summe, die die britische Regierung für die Organisation des Gipfeltreffens ausgibt. Allein 8500 Sicherheitskräfte sind abkommandiert, damit die Gäste unbehelligt tagen können. Der entlegene Ort wird sogar von Drohnen überwacht. beb

Gipfel der Kontroversen