Unterstützung zur Rückkehr in einen Job

SWP 02.02.2012

11 Milliarden Euro stehen der Bundesagentur für Arbeit 2011 für arbeitsmarktpolitische Maßnahmen zur Verfügung. 2,79 Milliarden Euro davon sind für den "Eingliederungstitel SGB III" vorgesehen. Mit diesen Mitteln werden unter anderem Schulungen für Empfänger von Arbeitslosengeld I bezahlt. Ziel ist es, sie zu aktivieren, damit sie schnell wieder eine Stelle finden und nicht in Hartz IV abrutschen. Die Kurse werden in der Regel von fremden Trägern angeboten, die die Arbeitsagentur bei Ausschreibungsverfahren auswählt.

Der Erfolg dieser Maßnahmen ist schwer messbar, da nicht ohne weiteres erkennbar ist, ob ein Arbeitsloser auch ohne Kurs eine Stelle bekommen hätte. Von Juli 2009 bis Juni 2010 waren laut Arbeitsagentur 57,2 Prozent der Teilnehmer einer Maßnahme sechs Monate später sozialversicherungspflichtig beschäftigt.

Im Jahresdurchschnitt 2010 wurden rund 610 000 Personen entsprechend gefördert. Die Förderkosten waren je nach Maßnahme sehr unterschiedlich. Sie reichten von 84 Euro bei Kursen zur Berufsorientierung bis zu durchschnittlich 1087 Euro für einen Gründungszuschuss. Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung verursachten im Schnitt 336 Euro Kosten pro Person und Monat. Für die berufliche Weiterbildung brachte die Arbeitsagentur 825 Euro pro Person und Monat auf. two