Bremen Umweltminister beraten über Kohleausstieg und Tötung von Wölfen

Bremen / dpa 09.11.2018

Der Kohleausstieg, die wachsende Zahl von Wölfen, die Zukunft von Diesel-Autos und der Zustand von Flüssen und Seen sind einige Schwerpunktthemen, mit denen sich die Umweltminister von Bund und Ländern am Freitag in Bremen befassen. Das kleinste Bundesland hat bis Ende des Jahres noch den Vorsitz bei der Umweltministerkonferenz (UMK), der dann auf Hamburg übergeht.

Vor Beginn wollen Umweltschützer auf einen raschen Ausstieg aus der Kohleverstromung dringen und Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) symbolisch Braunkohle-Briketts überreichen.

Beim Thema Wolf fordern mehrere Länder, darunter auch Niedersachsen, bundesweit klare Regeln für eine „letale Entnahme“, das Töten von auffälligen Wölfen. Wölfe sind durch EU-weite Regelungen und das Bundesnaturschutzgesetz streng geschützt, sie unterliegen nicht dem Jagdrecht.

Bei dem Ministertreffen am Freitag dürfte es auch um die Ergebnisse des Diesel-Gipfels vom Donnerstag in Berlin und die Forderung nach Hardware-Nachrüstung bei Diesel-Autos gehen.

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