Glosse Trollbändigerin im Einsatz auf Autobahn

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Foto: © GraphicsRF/Shutterstock.com
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Hannover/Berlin / André Bochow 08.08.2018

Melanie Rüter liebt „das Leben mit all seinen Facetten“. Dabei hat die 48-Jährige auf deutlich mehr Facetten Zugriff als die meisten Zeitgenossen. Die Frau aus Niedersachsen steht nach eigenem Bekunden im Kontakt mit Trollen, Elfen und Zwergen. Außerdem hat sie eine Freundin, die mit Tieren spricht. Gerade erst haben die zwei Frauen ihre Talente wahrscheinlich lebensrettend eingesetzt.

Wenn ihr besonderer Einsatz erfolgreich war, wird es künftig auf der Autobahn A2 deutlich weniger Unfallopfer geben als bislang. Die niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr ging jedenfalls auf das Angebot der beiden Sonderbegabten ein und kutschierte sie zu Autobahnabschnitten, auf denen es aus unerklärlichen Gründen immer wieder zu Unfällen kommt.

Nun wissen wir, dass die Abholzung eines Waldes, Wildschweine und allerlei Fabelwesen in Rage gebracht hat. Denn die Rodung geschah ohne deren Zustimmung. Deswegen haben sich Rüter und ihre Freundin bei den empörten Tieren „und allen unsichtbaren Wesen“ entschuldigt.

Ob die Entschuldigung akzeptiert wurde, weiß Rüter auch nicht. Aber: „Mehr als dass es nichts bringt, geht ja nicht“, sagt sie. Das Verkehrsministerium in Hannover will die Aktion vorerst nicht wiederholen.

Sollten allerdings die Unfallzahlen sinken, steht die Politik unter esoterischem Druck. Nicht nur in Niedersachsen.

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