Glosse Katze in den USA zum Bürgermeister gewählt

Ein Dackel als Bürgermeister von München – warum nicht?
Ein Dackel als Bürgermeister von München – warum nicht? © Foto: dpa-tmn
Omena/USA / Alisa Grün 27.07.2018
In Omena in den USA ist eine Katze zum Gemeinde-Oberhaupt gewählt worden. Was heißt das für unsere Städte – Spar-Fuchs oder Wackel-Dackel?

Die Amerikaner haben gewählt. Und zwar das neue Stadtoberhaupt von Omena  in Michigan: „Sweet Tart McKee” heißt die neue Bürgermeisterin. Sie hat sich erfolgreich gegen ein breites Bewerberfeld durchgesetzt. Sie trägt viel Haar, und ihre grünen Augen schimmern sanft: Sie ist eine Katze. Scharf auf den Posten waren außerdem 13 Hunde, eine andere Katze, eine Ziege, ein Pfau und ein Huhn.

 Also aufgepasst, liebe Bürgermeister. Vielleicht wird euer Schreibtischstuhl ja bald gegen einen Hundekorb getauscht? Traditionell bajuwarisch würde sich an der Münchener Spitze beispielsweise  ein Dackel gut machen. Der könnte dann auch endlich länderübergreifend und kommunalpolitisch den Stuttgarter (Spar-)Fuchs jagen.

Ein Bär für Berlin?

 Den Berlinern würde – wie sollte es anders sein – wohl ein Bär als tierischer Bürgermeister aufgebunden. Obwohl in Bezug auf die Fertigstellung gewisser Baustellen vermutlich eine Schnecke die bessere Kandidatin wäre.

 Etwas schwierig steht es um den tierischen Wahlkampf in Hamburg. Jahrelang war Walross „Antje“ prominentestes Tier der Stadt. Zwischenzeitlich hat sich aber auch der Löwe fest in Hamburg etabliert. Dem König der Tiere wird dort seit Jahren in musikalischer Form gehuldigt. In diesem verzwickten Fall bleibt dann wohl nur die Entscheidung für einen Kompromisskandidaten: Die große Stunde des Seelöwen ist gekommen.

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