Münster Steinmeier ehrt baltische Staaten für Friedensbemühungen

Münster / dpa 14.07.2018

Der Internationale Preis des Westfälischen Friedens wird am Samstag an die baltischen Staaten und an die Pfadfinder verliehen. Der Preis würdigt den besonderen Einsatz der Ausgezeichneten für ein friedliches Miteinander in Europa. In einem Festakt werden die estnische Präsidentin Kersti Kaljulaid, die litauische Präsidentin Dalia Grybauskaitė und der lettische Präsident Raimonds Vējonis den Friedenspreis entgegennehmen. Laudator wird Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sein.

Stifterin der mit insgesamt 100.000 Euro dotierten Auszeichnung ist die Wirtschaftliche Gesellschaft für Westfalen Lippe (WWL), ein Zusammenschluss verschiedener Unternehmer. Der alle zwei Jahre verliehene Preis erinnert an den Westfälischen Friedensschluss von Münster und Osnabrück, der 1648 das Ende des Dreißigjährigen Krieges besiegelte. Der Preis ging unter anderem schon an die ehemaligen Bundeskanzler Helmut Kohl und Helmut Schmidt, die Besatzungen der Internationalen Raumstation ISS und den ehemaligen UN-Generalsekretär Kofi Annan.

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