Affäre SPD-Spitze einigt sich mit Edathy auf Vergleich

Sebastian Edathy (SPD) kommt zur mündlichen Verhandlung der Bundesschiedskommission über seinen Parteiausschluss aus der Sozialdemokratischen Partei Deutschland (SPD) in die SPD-Parteizentrale in Berlin.
Sebastian Edathy (SPD) kommt zur mündlichen Verhandlung der Bundesschiedskommission über seinen Parteiausschluss aus der Sozialdemokratischen Partei Deutschland (SPD) in die SPD-Parteizentrale in Berlin. © Foto: Bernd von Jutrczenka (dpa)
Berlin / 12.02.2016
Die SPD-Spitze hat sich im Parteiausschlussverfahren gegen den Ex-Bundestagsabgeordneten Sebastian Edathy nach der Kinderpornografie-Affäre auf einen Vergleich geeinigt.
Wie die SPD am Freitag mitteilte, erhebt der Parteivorstand gegen Edathy „keinen strafrechtlichen Unrechts- oder Schuldvorwurf“ - im Gegenzug lässt Edathy seine Rechte als SPD-Mitglied für fünf Jahre statt bisher vorgesehen drei Jahre ruhen.