Nach der Zerschlagung einer mutmaßlichen rechten Terrorzelle sollen die zwölf Festgenommenen am Samstag dem Haftrichter des Bundesgerichtshofs (BGH) vorgeführt werden. Dazu werden die Beschuldigten nach Karlsruhe gebracht. Der Ermittlungsrichter entscheidet, ob die Verdächtigen in Untersuchungshaft kommen oder freigelassen werden müssen.

Die Bundesanwaltschaft hatte am Freitag vier mutmaßliche Mitglieder der Gruppe und acht mutmaßliche Unterstützer festnehmen lassen. Davor hatte es Razzien in sechs Bundesländern gegeben. Ein fünfter Mann, der mit zum Kern gehört haben soll, blieb auf freiem Fuß.

Den mutmaßlichen Rechtsterroristen wird vorgeworfen, Anschläge auf Politiker, Asylbewerber und Muslime ins Auge gefasst zu haben. Die Ermittler nehmen an, dass sie so Chaos verursachen und die Staats- und Gesellschaftsordnung der Bundesrepublik erschüttern wollten.