Hamburg Polizei beginnt Öffentlichkeitsfahndung nach G20-Gewalttätern

Hamburg / dpa 18.12.2017

Gut fünf Monate nach den Krawallen rund um den G20-Gipfel in Hamburg wollen Polizei und Staatsanwaltschaft mit einer Öffentlichkeitsfahndung beginnen. Es sollen Fotos und Videosequenzen veröffentlicht werden, auf denen mutmaßliche Gewalttäter zu erkennen sind. Ein Vertreter der Hamburger Staatsanwaltschaft will das Vorgehen am Montag im Polizeipräsidium erläutern. Die Polizei schätzt, dass vom 6. bis 8. Juli 5000 bis 6000 Täter aktiv waren. Die Soko „Schwarzer Block“ führe 3000 Ermittlungsverfahren, hatte Polizeipräsident Ralf Martin Meyer Anfang Dezember gesagt.