NOTIZEN vom 4. Februar

Für Bundespräsident Joachim Gauck zählt Adolph Kolping zu  den "großen Deutschen".
Für Bundespräsident Joachim Gauck zählt Adolph Kolping zu den "großen Deutschen".
SWP 04.02.2013

Bekenntnis zu Anschlag

Die türkische linksextreme Gruppe Revolutionäre Volksbefreiungs-Front (DHKP-C) hat sich zu dem Anschlag auf die US-Botschaft in der türkischen Hauptstadt Ankara bekannt. Auf ihrer Internetseite Halkin Sesi veröffentlichte sie Fotos des Attentäters. Der Selbstmordattentäter soll türkischen Medienberichten zufolge aus Deutschland in die Türkei gereist sein.

Skandal in Serbien

Die Kontakte von Spitzenpolitikern und Polizeibeamten mit dem serbisch-montenegrinischen Mafiaboss Darko Saric erschüttern die serbische Regierung. Die Zeitung "Informer" berichtete, dass auch der heutige Regierungschef Ivica Dacic einst als Innenminister Kontakte mit einem Mitglied dieser einflussreichsten Drogenbande auf dem Balkan gepflegt habe.

Japan setzt Chinesen fest

Die japanische Küstenwache hat nach chinesischen Medienberichten ein chinesisches Fischerboot in japanischen Gewässern festgesetzt. Der Kapitän und zwei Besatzungsmitglieder seien auf die Insel Miyako gebracht worden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua. Ihnen werde vorgeworfen, ohne Genehmigung gefischt zu haben.

Gauck würdigt Kolping

Bundespräsident Joachim Gauck hat den Sozialreformer Adolph Kolping als "großen Deutschen" gewürdigt. Kolping habe sich leidenschaftlich für die sozialen Nöte der Menschen interessiert, sagte Gauck bei einem Festakt zum 200. Geburtstag Kolpings am Wochenende in Köln. Der 1813 geborene katholische Priester gründete das nach ihm benannte Kolpingwerk, das sich heute vor allem um Familienarbeit und die Jugend- und Erwachsenenbildung kümmert.

ZITAT DES TAGES

Der Nahe Osten ist so instabil wie zuletzt beim Zerfall des Osmanischen Reiches vor 90 Jahren.

Ehud Barack

Israels Verteidigungsminister auf der Münchener Sicherheitskonferenz