Berlin Ulmer Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis nicht im SPD-Vorstand

Bundesparteitag der SPD.
Bundesparteitag der SPD. © Foto: Guido Kirchner, dpa
Berlin / gha 08.12.2017

Auf dem Bundesparteitag der SPD in Berlin ist am Freitag Manuela Schwesig als stellvertretende Vorsitzende bestätigt worden. Im Interview verrät sie, was sie von ihrem eigenen Ergebnis und dem der Kolleginnen und Kollegen hält.

Für die Bewerberinnen aus Baden-Württemberg lief es nicht so rund. Sie sind im ersten Wahlgang gescheitert. Die Landesvorsitzende Leni Breymaier (276 Stimmen) wie die beiden Bundestagsabgeordneten Ute Vogt (228) und Hilde Mattheis (223) verfehlten das erforderliche Quorum von 290 Stimmen klar.

Am Nachmittag konnten zwei der drei SPD-Frauen aus Baden-Württemberg den Sprung in den Bundesvorstand mit dem zweiten Wahlgang noch schaffen. Leni Breymaier erhielt 463 Stimmen und Ute Vogt 319 Stimmen. So schafften sie es doch noch in den 45-köpfigen SPD-Vorstand.

Die Ulmer Parteilinke und Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis (227) scheiterte auch in diesem Anlauf. Bislang gehörte dem Gremium außer Ute Vogt auch Ex-Landesminister Peter Friedrich an, der nicht mehr kandidierte.

Die baden-württembergische Landesvorsitzende Breymaier will sich nun auch noch für einen Sitz im Parteipräsidium bewerben. Darüber entscheidet der neu gewählte Bundesvorstand in einer seiner nächsten Sitzungen.

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