New York/Berlin Mehr Jugendliche sterben an Aids

DPA 30.11.2013

In den ärmeren Ländern sterben immer mehr Jugendliche an Aids. Nach Angaben des UN-Kinderhilfswerks Unicef ist die Zahl dramatisch gestiegen - auf mehr als 110 000 im Jahr 2012. Im Jahr 2005 starben 71 000 Jugendliche in ärmeren Ländern. Das ist ein Anstieg von fast 55 Prozent. Etwa 2,1 Millionen Jugendliche hätten 2012 mit der Krankheit leben müssen. Als Jugendliche definiert die Uno 10- bis 19-Jährige. Erfolge gibt es hingegen bei Kindern und Müttern.

Anlässlich des Welt-Aids-Tages an diesem Sonntag forderte Unicef deutlich mehr Geld von den UN-Staaten, dann könne das Problem eingedämmt werden. In Berlin überreichten am Freitag besorgte Bürger Kanzlerin Angela Merkel (CDU) 50 000 Unterschriften und forderten sie auf, den deutschen Beitrag zur Bekämpfung von Aids zu erhöhen. Die Stiftung Weltbevölkerung forderte, bei Aidsprävention Jugendliche gezielter anzusprechen.