Umfrage Kontrast zum politischen Klein-Klein

Katarina Barley (SPD).
Katarina Barley (SPD). © Foto: Montage: SWP, Bilder: Susie Knoll, ©Dmitry Zimin/Shutterstock.com
Berlin / swp 06.06.2018
Ein Kindheitstraum: Die Erde verlassen und ins All fliegen wie Alexander Gerst. Eine Umfrage unter Politikern.

Für manche ist es ein Kindheitstraum, für andere undenkbar: Die Erde verlassen und ins All fliegen wie Alexander Gerst.

Gregor Gysi (Linke): „Na klar. Ich würde es  auch heute noch machen. Ich muss nur genügend Tabletten mitnehmen.“

Bernd Riexinger (Linken-­Chef): „Als Kind konnte ich mir  sehr wohl vorstellen, ins All zu fliegen. Damals hatte ich aber auch keine Angst vor Enge, vor engen Räumen. Inzwischen würde ich in so einer Raumkapsel große Platzangst bekommen. Für mich ist das, was ich gerade mache, schon abenteuerlich genug.“

Jens Spahn (CDU), Gesundheitsminister: „Ich stelle mir das als echtes Abenteuer vor. Die Umgebung zu erkunden und dahin zu gehen, wo vielleicht noch nie zuvor ein Mensch gewesen ist. Entdecker zu sein:  Das ist es manchmal auch, was mich in der Politik antreibt.“

Carsten Schneider, Parlamentarische Geschäftsführer der SPD­Bundestagsfraktion: „Ich würde lieber auf eine lange Reise ins All verzichten. Da kann man ja keine frische Luft schnappen und auch nur sehr schlecht Sport treiben.“

Anja Karliczek (CDU): „Ein Blick von dort auf die Erde und das Leben der Menschen würde mich faszinieren und reizen.“

Katrin Göring-Eckardt, Grünen-Fraktionschefin im Bundestag: „Lust schon, aber ich hab‘s nicht so mit der Höhe, und allein schon deshalb kam es mir nie in den Sinn.“

Dieter Kempf (BDI-Präsident): „Einmal die Erde aus dem Weltall betrachten, davon habe ich auch schon mal geträumt. Ich bin davon überzeugt, dass diese Perspektive viele Dinge gerade rücken kann.“

Dorothee Bär (CSU), Staatsministerin: „Als Kind hat mich der Mond mehr als alles andere interessiert. Heute würde ich immer noch voller Begeisterung ins All fliegen, wenn ich die Chance dazu hätte. Der ganz große Blick über unseren Planeten wäre der maximale Kontrast zum politischen Klein-Klein.“

Katarina Barley (SPD), Justizministerin: „Ich würde sehr gern einmal ins Weltall fliegen, weil es einen begreifen lässt, wie zerbrechlich und kostbar unser Planet ist.“

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