Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) stellt heute den aktuellen Lagebericht „Islamismus im Netz 2018“ vor. In dem Papier geht es darum, wie islamistische Gruppen Kinder und Jugendliche etwa über die sozialen Medien für ihre Ideologie zu gewinnen versuchen.

Autor des Berichts ist die Seite „jugendschutz.net“, in der Bund und Länder gemeinsam Konzepte zum Schutz von Kindern und Jugendlichen im Internet entwickeln.

Giffey präsentiert bei dieser Gelegenheit auch ein Papier, das Pädagogen beim Umgang mit Salafismus helfen soll. Der Salafismus ist eine rückwärtsgewandte, extrem konservative Strömung des Islams.

Eine weitere jährlich erscheinende Statistik stellt der „Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt“ ebenfalls heute vor. Dem Verband gehören nach eigenen Angaben 13 unabhängige Beratungsstellen an.