Eltern von Frühchen sollen künftig einen Monat länger Elterngeld erhalten, wenn das Kind mindestens sechs Wochen vor dem errechneten Geburtstermin zur Welt gekommen ist. Zudem sollen Mütter und Väter, die gemeinsam über ein Einkommen von mehr als 300.000 Euro verfügen, kein Elterngeld mehr bekommen. Bisher liegt die Grenze bei 500.000 Euro.
Ein entsprechender, bereits im Februar bekanntgewordener Gesetzentwurf des Bundesfamilienministeriums für eine Elterngeldreform soll an diesem Mittwoch im Bundeskabinett auf den Weg gebracht werden. Geplant ist zudem, dass Eltern, die während des Elterngeldbezugs in Teilzeit arbeiten wollen, mehr Möglichkeiten dazu bekommen sollen.
Die Neuregelungen sollen im kommenden Jahr in Kraft treten, müssen aber noch durch Bundestag und Bundesrat. Einzelheiten will Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) bei einer Pressekonferenz  bekanntgeben.