Einen Computer erschaffen

THOMAS VEITINGER 27.03.2012

Neue Computer gibt es schon für 150 Euro zu kaufen. Was spricht dafür, sich dennoch ein Gerät selbst zusammenzubauen? Die Antwort: viel. Rechner lassen sich so genau an Wünsche anpassen. Damit Computer schnell, zuverlässig, leise und zukunftssicher sind, ist es sinnvoll, die Einzelteile zusammenzustellen. Dadurch lernt man viel, kann Probleme später besser beheben und das Gerät aufrüsten.

Vor allem: Es ist für halbwegs Interessierte gar nicht so schwer. Zeit, ein Internet-Zugang und ein Kreuzschlitzschraubenzieher reichen im Normalfall aus. Die Bestandteile werden an das Mainboard oder Gehäuse angeschraubt, eingesteckt, eingeschoben oder eingeklemmt und mit Kabeln verbunden - das kann jeder. Einzige Ausnahme ist der Chip (CPU), auf den Wärmeleitpaste oder ein Pad aufgebracht wird, aber dafür gibt es Hilfen im Internet.

Apropos Internet: Im Netz finden sich zu allen Schritten und Fragen Hinweise. Selbstbau ist ein großes Thema auf zahllosen Seiten und Foren.

Alte DVD-Laufwerke, Tastatur, Maus, Schirm, Gehäuse und Festplatten lassen sich oft weiternutzen. Auch Betriebssystem und Programme verrichten auf dem Neuen ihren Dienst - wenn sie nicht zu alt sind. Bei Unsicherheit und der Zusammenstellung der Einzelteile helfen die Spezialisten in Computerläden oder im Internet weiter. Computer-Zeitschriften testen Hard- und Software.