Wer einmal in den USA auf einem Highway mit 96 Stundenkilometern Höchstgeschwindigkeit unterwegs war, weiß, wie entspannt Autofahren sein kann. Kein hektischer Spurwechsel, kein Überhol-Stress, kein Lichthupen-Drängler im Rückspiegel. Sanftes Dahingleiten.

Natürlich gibt es jede Menge Argumente für ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen. Es ist besser für die Umwelt. Es ist ressourcenschonender, da weniger Benzin verbraucht wird. Es ist sicherer – auch wenn die Autobahnen die sichersten Straßen im Land sind. Und es hilft Staus zu vermeiden, weil bei niedriger Geschwindigkeit mehr Autos auf die Straße passen.

Ist ein Tempolimit nötig?

Aber dennoch bleibt die Frage: Muss es wirklich sein? Muss man wirklich noch vernünftiger werden? Sollten die restlichen  zwei Drittel der Autobahnen reglementiert werden, wenn es schon auf einem Drittel ständig oder teilweise Geschwindigkeitsbeschränkungen gibt und man bei leeren Straßen doch ruhig schneller fahren kann?

Eigentlich spricht alles für ein Tempolimit. Vernunft für freie Bürger. Aber Rasen ist ein wenig wie Rauchen: unvernünftig, unsozial, aber manchmal auch irgendwie gut.

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