Bad Aibling Dobrindt: Schwere Stunde in Geschichte des Bahnverkehrs

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) spricht an der Unfallstelle des Zugunglücks in der Nähe von Bad Aibling (Bayern) mit Rettungskräften.
Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) spricht an der Unfallstelle des Zugunglücks in der Nähe von Bad Aibling (Bayern) mit Rettungskräften. © Foto: Sven Hoppe/dpa
DPA 09.02.2016
Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hat angesichts des Zugunglücks in Bad Aibling von einer „schweren Stunde in der Geschichte des Zugverkehrs in Deutschland“ gesprochen.
Die Unfallstelle habe ein erschreckendes Bild abgegeben, sagte er am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Bad Aibling. Die beiden Züge seien wohl mit hoher Geschwindigkeit aufeinandergeprallt, sagte der Minister nach einem Besuch der Unfallstelle. Dort seien Geschwindigkeiten von rund 100 Stundenkilometer möglich. Dobrindt dankte den rund 500 Rettungskräften. Sie seien bereits wenige Minuten nach dem Unfallort gewesen.

Bei dem Frontalzusammenstoß auf der Strecke Holzkirchen-Rosenheim waren am Dienstagmorgen zwei Nahverkehrszüge auf einer eingleisigen Strecke zusammengestoßen. Mindestens neun Menschen kamen ums Leben.