Die Bundesregierung hat wegen steigender Zahlen von Neuinfektionen mit dem Coronavirus neue Risikogebiete ausgewiesen. Dazu gehören
  • ganz Schottland
  • Teile Englands
  • und weite Teile der Niederlande.
Das Auswärtige Amt sprach in der Folge für diese Gebiete umgehend eine Reisewarnung aus.

Holland, England, Schottland: Das sind die neuen Corona-Risikogebiete

  • Nach Angaben des RKI sind die gesamte Niederlande mit Ausnahme der Provinzen Zeeland und Limburg betroffen.
  • Ganz Schottland
In England sind die Regionen North West, North East und Yorkshire and the Humbers nun aus deutscher Sicht Risikogebiete.
Die Risikoliste des Robert Koch-Instituts (RKI) wurde entsprechend aktualisiert.

Auswärtiges Amt spricht Reisewarnungen für Holland und England aus

Das Auswärtige Amt aktualisierte am Abend wie erwartet seine Reisewarnungen. Dort hieß es bezüglich Großbritanniens: „Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Regionen North West, North East, Yorkshire and The Humber in England, nach Schottland, Wales, Nordirland sowie Gibraltar wird aufgrund hoher Infektionszahlen derzeit gewarnt.“
Auch zu den Niederlanden wurde ein ähnlicher Reisewarnungs-Text veröffentlicht: „Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Niederlande (mit Ausnahme der Provinzen Zeeland und Limburg) sowie nach Aruba und nach St. Maarten wird derzeit aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt.“

Kleinwalsertal und Jungholz: Lockerungen in Österreich

Es gibt auch eine gute Nachricht des RKI: In Österreich sind das Kleinwalsertal und die Gemeinde Jungholz nicht mehr Corona-Risikogebiete. Die Enklaven, die nur von Bayern aus erreichbar sind, meldeten in den vergangenen Tagen keine einzige neue Corona-Infektion. Eine Online-Petition mit mehr als 10.500 Unterstützern hatte deshalb Ausnahmeregeln gefordert.
Für Länder oder Regionen, die als Risikogebiet eingestuft wurden, gibt das Auswärtige Amt in der Regel eine Reisewarnung heraus. Entscheidend für die Einstufung als Risikogebiet ist, dass die Zahl der Neuinfektionen binnen sieben Tagen bei mehr als 50 Fällen pro 100.000 Einwohner liegt.

Risikogebiet und Reisewarnung: Das sind die Folgen für Urlauber

Die Ausweisung zum Risikogebiet und die in aller Regel darauf folgenden Reisewarnungen bedeuten zwar kein Reiseverbot, sollen aber eine möglichst große abschreckende Wirkung auf Touristen haben. Das Gute für den Urlauber: Er kann eine bereits gebuchte Reise stornieren, wenn sein Ziel zum Risikogebiet erklärt wird. Das Schlechte: Rückkehrer aus den Risikogebieten müssen sich testen lassen und in Quarantäne, bis das Ergebnis da ist.