Die Corona-Krise trifft Unternehmen und Arbeitnehmer hart. Besonders schwer haben es Selbstständige und Kleinstfirmen.

Die Bundesregierung plant in der Coronavirus-Krise ein Hilfspaket von insgesamt bis zu 50 Milliarden Euro für Solo-Selbstständige und andere Kleinstfirmen. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Donnerstag aus Regierungskreisen.

Kleinstunternehmen sind Unternehmen mit weniger als zehn Mitarbeitern und deren Jahresbilanz überschreitet die zwei Millionen Euro Grenze nicht.

Zuvor hatte der „Spiegel“ darüber berichtet. Die Bundesregierung plant ein üppig ausgestattetes Rettungspaket für Solo-Selbständige und andere Kleinstunternehmer, die von den Folgen der Coronakrise betroffen sind. Dafür wolle die Regierung insgesamt 40 Milliarden Euro zur Verfügung stellen. Zehn Milliarden Euro davon sollen demnach als direkte Zuschüsse an notleidende Ein-Mann-Betriebe und Kleinstunternehmen vergeben werden, der Rest von 30 Milliarden Euro als Darlehen.