Im Zuge der aktuellen Entwicklungen in der Corona-Krise hat auch Deutschland beschlossen, die Grenzen zu schließen. Die Bundesregierung hat jedoch Orte festgelegt, an denen ein Grenzübertritt aus der Schweiz, Frankreich, Österreich, Luxemburg und Dänemark weiterhin möglich sein soll. Alle anderen Grenzübergänge bleiben dagegen ab diesem Freitag, 20. März, an wegen der Corona-Krise geschlossen.

Die gesamte Liste mit den geöffneten Übergangsstellen ist auf der Internetseite des Bundesinnenministeriums zu finden.

Stuttgart

Ausgewählte Grenzübergänge zu Frankreich, Österreich und der Schweiz sind geöffnet

Frankreich betreffend sind noch unter anderem folgende Grenzübergangsstellen offen: Altenheim-Pflimlin-Brücke, Europabrücke Kehl, Rheinau-Freistett, Iffezheim, Weil am Rhein Palmrainbrücke, Neuenburg am Rhein und Breisach.

Die Schweiz betreffend nennt das Dokument unter anderem folgende Grenzübergangsstellen: Konstanz-Autobahn/Kreuzlingen Autobahn, Bietingen/Thayngen Straße, Singen Bahnhof, Weil am Rhein/BAB Basel und Rheinfelden/Warmbach.

Wer nach Österreich möchte, kann unter anderem über die Bahnhöfe Lindau und Passau sowie die B 17 bei Füssen einreisen.

Grenzschließungen in Deutschland: Reisende sollen sich vorher informieren

Das Ministerium rief am Donnerstag alle Reisenden mit dringendem Grund auf, sich vorab zu informieren, um Unannehmlichkeiten zu vermeiden. In wichtigen Ausnahmefällen – etwa bei langen Staus – soll die Bundespolizei die Überquerung der Grenze auch an anderen grenzüberschreitenden Verkehrsverbindungen ermöglichen.

Seit Montag gibt es wegen der Ausbreitung des Coronavirus wieder Kontrollen. Bis auf wenige Ausnahmen dürfen nur noch Deutsche, Ausländer mit Wohnort und Aufenthaltsberechtigung in Deutschland, Berufspendler und Lastwagenfahrer, die wichtige Güter ins Land bringen, einreisen – außerdem EU-Bürger, die auf dem Weg in ihre Heimat Deutschland durchqueren müssen.

An den Grenzen zu Belgien und den Niederlanden gibt es noch keine stationären Kontrollen.