CDU-Parteivorsitz 18 Jahre Angela Merkel in Bildern

Kurz nach der Wiedervereinigung wurde Angela Merkel im Kabinett des damaligen Bundeskanzlers Helmut Kohl zur Frauenministerin ernannt. Die Förderung durch den Kanzler brachte ihr den Beinamen "Kohls Mädchen" ein. Hier sind die beiden im Dezember 1990 auf einem CDU-Parteitag in Dresden.
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Angela Merkel wird 1994 zur Bundesumweltministerin ernannt. Kohl sitzt bei ihrer Rede am 27. Mai 1998 hinter ihr auf der Regierungsbank.
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Nach ihrer Wahl zur neuen Vorsitzenden der CDU bedankt sich Angela Merkel am 10. April 2000 in Essen bei den Delegierten des CDU-Bundesparteitages und winkt mit zwei Blumensträußen. Sie ist die erste Frau an der Spitze der Christdemokraten in Deutschland.
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Angela Merkel bekommt bei der Wahl zur Vorsitzenden knapp 96 Prozent der Stimmen. Sie beerbt Wolfgang Schäuble, der im Zuge der CDU-Spendenaffäre zurücktrat.
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Angela Merkel wird 2005 von den Präsidien von CDU und CSU zur Kanzlerkandidatin nominiert. 2002 hatte sie noch Edmund Stoiber den Vortritt gelassen – der aber knapp scheiterte. Am 22. November 2005 wird Angela Merkel zur ersten deutschen Bundeskanzlerin gewählt.
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Der FDP-Vorsitzende Guido Westerwelle (links), Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der CSU-Vorsitzende und bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer kommen im Oktober 2009 zu Koalitionsverhandlungen von Union und FDP zusammen. Ende des Monats wird Angela Merkel zum zweiten Mal zur Kanzlerin gewählt.
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Trotz eines holprigen Starts pflegen der ehemalige US-Präsident Barack Obama und Angela Merkel gute Beziehungen. Obama bezeichnet sie zu seinem Abschied als "wohl engste internationale Verbündete in diesen vergangenen acht Jahren."
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Im Bundestagswahlkampf 2013 machte Merkel Station in Ulm. Im Dezember wurde sie zum dritten Mal zur Regierungschefin gewählt. Seit dem 26. März 2014 ist Merkel die am längsten amtierende Regierungschefin der Europäischen Union.
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Diese Geste wurde sogar nach der Bundeskanzlerin benannt: die "Merkel-Raute." Was genau sie bedeutet, darüber gibt es unterschiedliche Meinungen. Eine Auswahl: Besonnenheit, besserer Energiefluss oder der Bug eines Eisbrechers.
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Dass Merkel auch emotional sein kann, zeigte sie am 13. Juli 2014 bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Rio de Janeiro: Nach dem entscheidenden Tor im Endspiel gegen Argentinien durch Mario Götze lassen sie und der damalige Bundespräsident Joachim Gauck ihren Gefühlen freien Lauf.
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Merkel lässt sich im September 2015 bei einem Besuch einer Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber fotografieren. Zu Beginn des Monats hatte sie die Grenzen Deutschlands aus humanitären Gründen nicht geschlossen, als Flüchtlinge, von Ungarn kommend, nach Deutschland wollten. Für diese Entscheidung bekommt sie bis heute viel Kritik, auch aus den eigenen Reihen.
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Merkels Kanzlerschaft, die Vierte: Nach dem schlechtesten Wahlergebnis der CDU/CSU seit der Bundestagswahl 1949 koalierte Merkels Partei mit der SPD. Zuvor gab es im Oktober 2017 Sondierungsgespräche für eine Jamaika-Koalition aus CDU/CSU, der FDP und den Grünen – hier vertreten durch Cem Özdemir und Katrin Göring-Eckardt.
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Große Europäerin: "Angela Merkel hat während ihrer Amtszeit entscheidend zu Stabilität und Zusammenhalt der EU beigetragen, gerade auch während der Euro- und Finanzkrise. Ihr Appell für Toleranz, Solidarität und Verantwortung als Grundwerte und Voraussetzung für Frieden und Wohlstand trifft auf große Zustimmung bei allen, denen die Zukunft eines vereinten Europas am Herzen liegt." Das sagt keiner ihrer Parteifreunde, sondern Gesinde Meißner, Vorsitzende der FDP im Europaparlament.
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Kurz nach der Landtagswahl in Hessen Ende Oktober gibt Angela Merkel ihren Rücktritt als CDU-Vorsitzende bekannt. Seit mehr als 18 Jahren hatte sie diese Position inne, nur Helmut Kohl war länger an der Spitze der Partei (25 Jahre).
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