Sein wichtigster Gesprächspartner wird zum Auftakt Premierminister Fumio Kishida sein. Am Mittwoch wird ihn der japanische Kaiser Naruhito empfangen. Der Bundespräsident wird von seiner Frau Elke Büdenbender begleitet. Er nimmt auch eine Wirtschaftsdelegation mit nach Japan. Nach dem Besuch dort will er weiter nach Südkorea fliegen.
Steinmeier will nach Angaben des Bundespräsidialamts in einer Zeit zunehmender Konfrontationen in der Welt die echten und tiefen Partnerschaften mit Staaten verstärken, die mit Deutschland die gleichen Werte teilen. Dies seien in Asien vor allem Japan und Südkorea. Beide Staaten seien starke, liberale Demokratien. Steinmeier will den Angaben zufolge mit seinen Gesprächspartnern auch über die Sicherheitslage im Indopazifik und über die wachsende Herausforderung durch das zunehmend autoritär auftretende China reden.