Sankt Pölten / Rebecca Jacob  Uhr
In Niederösterreich, einem Bundesland in Österreich, plant ein Landeminister offenbar sogenannte „Zehn Gebote der Zuwanderung“ für Asylbewerber.

Gottfried Waldhäusl (FPÖ), der für Asylfragen zuständige Landesrat (das österreichische Pendant zum deutschen Landesminister), sagte der Zeitung „Die Welt“: „Sobald jemand zu uns kommt, erhält jeder Asylbewerber neben den üblichen Verwaltungsunterlagen auch die ‚Zehn Gebote der Zuwanderung‘ von Niederösterreich. Die Gebote werden dann in allen Wertekursen und Integrationsprojekten in insgesamt 15 verschiedenen Sprachen zur Verfügung stehen.“ Man werde in Kürze damit beginnen.

Was genau besagen die „Zehn Gebote der Zuwanderung?“

Generell sollen die Gebote sich wohl an den österreichischen Gesetzen orientieren - also keine völlig neue Regelung darstellen. So enthalten die Gebote die Aufforderung, Gesetze zu befolgen, die deutsche Sprache zu lernen und die Religionsfreiheit zu achten.

Für besonderen Aufruhr sorgte am Montagmorgen jedoch das zehnte Gebot: „Du sollst Österreich gegenüber Dankbarkeit leben.“

Laut „Welt“ ist der 53-jährige Waldhäusl für einen harten Kurs in Sachen Asylpolitik bekannt. Auf Facebook beschreibt er sich selbst so: „Ich liebe meine Heimat, das Waldviertel. Das Wohl der Region und seiner Bevölkerung liegt mir sehr am Herzen. Diese Werte prägen auch meine Politik.“

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