Terror Prozessauftakt nach Lkw-Attentat in Stockholm

Einsatzfahrzeuge der Polizei und Krankenwagen stehen in der Einkaufstraße in Stockholm, durch die zuvor der Lkw gerast war.
Einsatzfahrzeuge der Polizei und Krankenwagen stehen in der Einkaufstraße in Stockholm, durch die zuvor der Lkw gerast war. © Foto: dpa
Stockholm / AFP 13.02.2018
Am Dienstag beginnt der Prozess gegen einen Dschihadisten, der im April 2017 ein Lkw-Attentat in Stockholm verübte.

Vor einem Gericht in Stockholm beginnt am Dienstag um 9:00 Uhr der Prozess gegen einen Dschihadisten, der im April 2017 mit einem Lkw fünf Menschen tötete. Die Anklage wirft dem aus Usbekistan stammenden Rachmat Akilow "Terrorismus" vor. Er habe "Furcht in der Öffentlichkeit verbreiten wollen", um Schwedens Beteiligung an der internationalen Koalition gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) zu beenden, heißt es in der Klageschrift.

Akilow hat nach Justizangaben gestanden, mit einem Lkw in eine Stockholmer Einkaufsstraße gerast zu sein, um "Ungläubige" zu töten. Der Angeklagte gab sich als Anhänger der IS-Miliz zu erkennen. Er war 2014 nach Schweden gekommen. Nachdem sein Asylantrag abgelehnt wurde, tauchte er ab. Am 20. Februar soll Akilow selbst das Wort in dem Verfahren ergreifen. Ein Urteil wird frühestens ab 9. Mai erwartet.

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