Generalsekretär Jens Stoltenberg hatte im Vorfeld die Bedeutung des Einsatzes für den Friedensprozess in der Region betont. Auch die Bundeswehr ist an der „Resolute Support“-Mission beteiligt.

Vertreter der USA und der militant-islamistischen Taliban sprechen seit Juli 2018 über eine politische Lösung des mehr als 18 Jahre dauernden Konflikts in Afghanistan. Die USA wollen ihre Truppenpräsenz in Afghanistan reduzieren.

Nach dem Aus des INF-Abrüstungsabkommens wollen Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer und ihre Kollegen am Donnerstag auch über Abschreckungs- und Verteidigungsmaßnahmen gegenüber Russland beraten. Der INF-Vertrag war im vergangenen Sommer beendet worden, weil die USA und die anderen Nato-Partner davon ausgehen, dass Russland ihn seit Jahren mit dem Mittelstreckensystem SSC-8 verletzte. Sorgen macht den Alliierten außerdem die Entwicklung weiterer russischer Waffen wie der Hyperschallrakete „Avantgarde“.