Mit Großkundgebungen im ganzen Land feiert der Iran am Montag den 40. Jahrestag der Ausrufung der Islamischen Republik. Außerdem will sich Präsident Hassan Ruhani in einer Rede an das Volk wenden. Am 11. Februar 1979 waren im Iran das Ende der Monarchie und die Gründung der Islamischen Republik verkündet worden. Als Gründer des schiitischen Gottesstaates gilt deren erster oberster Führer, Ajatollah Ruhollah Chomeini, der von seinem Exil in Paris aus den Sturz der Monarchie vorbereitet hatte. Aus Anlass der Feiern hat die Regierung Begnadigungen und Straferlässe für 50 000 Gefangene angekündigt. Ob die Amnestie auch für politische Gefangene gilt, blieb offen.