Der Friedensnobelpreis gilt als eine der wichtigsten, politischen Auszeichnungen der Welt. 301 Nominierte standen zur Wahl. Darunter 223 Persönlichkeiten und 78 Organisationen. Die Auszeichnung ist mit neun Millionen schwedischen Kronen (rund 830 000 Euro) dotiert. Im vergangenen Jahr erhielten sie der kongolesische Arzt Denis Mukwege und die irakische Menschenrechtsaktivistin Nadia Murad für ihren Kampf gegen sexuelle Gewalt als Kriegswaffe.

Äthiopischer Ministerpräsident

Der äthiopische Ministerpräsident

Abiy Ahmed hat eine ganze Region in Bewegung versetzt. Er schloss Frieden mit Eritrea. In diesem Krieg kamen, zwischen 1998 und 2000, rund 80. 000 Menschen ums Leben.

Der Friedensnobelpreis wird im Gegensatz zu den anderen Nobelpreisen nicht in Stockholm, sondern in Oslo vergeben. Dort wird er am 10. Dezember, dem Todestag des Dynamit-Erfinders und Preisstifters Alfred Nobel, auch überreicht. Für die Auswahl ist eine Jury zuständig, die vom norwegischen Parlament ernannt wird.

Bislang sind in dieser Woche die Nobelpreise für Medizin, Physik, Chemie und Literatur vergeben worden. Am Montag folgt abschließend die Bekanntgabe des diesjährigen Wirtschaftsnobelpreisträgers, der als einziger nicht auf das Testament von Nobel zurückgeht.

Friedensnobelpreisträger der letzten Jahre

  • 2018 Denis Mukwege (Demokratische Republik Kongo) und Nadia Murad (Irak)
  • 2017 Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen.
  • 2016 Juan Manuel Santos (Kolumbien)
  • 2015 Quartet du dialogue national (

Plattform, die zur Förderung der Demokratisierung Tunesiens beitrug )

  • 2014 Kailash Satyarthi (Indien) und

Malala Yousafzai (Pakistan)

  • 2013 Organisation für das Verbot chemischer Waffen (Den Haag)
  • 2012 Europäische Union
  • 2011 Ellen Johnson Sirleaf,

Leymah Gbowee (Liberia),

Tawakkol Karman (Pakistan)

  • 2010 Liu Xiaobo (VR China)
  • 2009 Barack Obama (USA)

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