Pleidelsheim Pleidelsheim vor dem nächsten Spitzenspiel: 19. Spieltag der Fußball-Bezirksliga

CLAUS PFITZER 09.03.2013
Die Spitzengruppe der Fußball-Bezirksliga ist enger zusammengerückt. Das liegt an den jüngsten Ergebnissen sowie der ungleichen Anzahl von Spielen der Konkurrenten um die Plätze eins und zwei.

Der GSV Pleidelsheim (34 Zähler) hat das Handicap des Sechspunkteabzugs gut verkraftet und im ersten Pflichtspiel im Jahr 2013 ein deutliches Zeichen gesetzt mit dem verdienten 3:2-Sieg beim SV Kornwestheim (37). Ohne die Punktabzüge wären die Pleidelsheimer an der Tabellenspitze.

Am morgigen Sonntag steht für die Mannschaft von Trainer Thilo Koch das nächste Topspiel auf dem Programm. Um 15 Uhr ist die Spvgg Renningen (36) zu Gast. Die legte mit der 0:2-Heimniederlage gegen den SV Freudental einen Fehlstart nach der Winterpause hin und verpasste den Sprung auf Platz eins. Gut möglich, dass Spielertrainer Anthony Nemetz von Beginn an dabei sein wird. Nemetz, der lange verletzt ausgefallen war, wechselte sich nach dem 0:2-Rückstand gegen Freudental noch vor der Pause ein und sorgte für mehr Schwung und Aggressivität im Spiel seiner Mannschaft. Der GSV Pleidelsheim präsentierte sich in Kornwestheim defensiv stabil, taktisch gut eingestellt und nach vorne brandgefährlich.

Im Dunstkreis des Führungsquartetts mit Spitzenreiter FC Marbach (38), SV Kornwestheim, Spvgg Renningen und Pleidelsheim belegt der SV Freudental mit 27 Punkten und ein bis zwei Spielen im Rückstand den fünften Rang. Den gilt es morgen (15 Uhr) beim Heimdebüt von Spielertrainer Andreas Lechner gegen den TKSZ Ludwigsburg (24) zu verteidigen. Eine harte Nuss, denn die Ludwigsburger überzeugten beim 3:0 gegen Löchgau II mit einer spielerisch starken Vorstellung. Fehlen wird Spielertrainer Ahmet Yenisen nach seiner Roten Karte. Beim SVF sind alle Mann an Bord. In Renningen überzeugten die Freudentaler mit einer stabilen Defensive und gefährlichen Offensivaktionen sowie brandgefährlichen Standards.

Der FV Löchgau II (18) steht im Heimspiel morgen um 14 Uhr gegen die KSG Gerlingen unter Zugzwang, denn gegen den mit kümmerlichen vier Punkten am Tabellenende stehenden Landesliga-Absteiger zählt nur ein Sieg im Kampf um den Klassenerhalt. Da anschließend das Löchgauer Landesligateam spielt, sind kaum "Leihgaben" für den FVL II möglich.