Hockenheim/Wildberg Kleinflugzeuge stürzen ab: Drei Verletzte

Ein Leichtflugzeug liegt nach einem Absturz in einem Maisfeld in der Nähe von Hockenheim an der Autobahn 61 (A61). Foto: Priebe/pr-video/dpa
Ein Leichtflugzeug liegt nach einem Absturz in einem Maisfeld in der Nähe von Hockenheim an der Autobahn 61 (A61). Foto: Priebe/pr-video/dpa © Foto: Priebe
Hockenheim/Wildberg / DPA 03.08.2018

Bei zwei missglückten Flugmanövern sind in Baden-Württemberg ein Jugendlicher und zwei Männer verletzt worden. Der 15-Jährige landete mit seinem Segelflieger bei Wildberg (Landkreis Calw) in einer Baumkrone und kam mit leichten Blessuren davon. Die 50 und 55 Jahre alten Männer hingegen krachten mit ihrem Ultraleichtflugzeug in ein Maisfeld bei Hockenheim (Rhein-Neckar-Kreis). Sie kamen schwer verletzt in Krankenhäuser, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Den Schaden an den Fliegern schätzten die Beamten auf insgesamt weit über 100 000 Euro.

Der Jugendliche befand sich am Donnerstag auf einem Ausbildungsflug. Beim Landen verlor er wegen ungünstiger Winde die Kontrolle über den Flieger. Die Maschine kollidierte zunächst mit mehreren Baumkronen. Schließlich blieb sie in etwa fünf Metern Höhe in einem Baum hängen. Der Flieger wurde schwer beschädigt. Nach Polizeiangaben saß der 15-Jährige allein in dem Segelflugzeug. Über Funk sei er mit seinem Vater verbunden gewesen, der als verantwortlicher Fluglehrer den Absturz aber nicht verhindern konnte.

Der Unfall des Sportfliegers nahe Hockenheim - rund 100 Kilometer nördlich von Wildberg - geschah am selben Tag bereits beim Starten. Die Maschine stürzte aus zunächst unbekanntem Grund südlich der Autobahn 61 ab. An dem Ultraleichtflugzeug entstand Totalschaden.

Polizeimitteilung zu Wildberg

Polizeimitteilung zu Hockenheim

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