Für den Schmuggel soll ein Geschäftsmann aus Mannheim verantwortlich sein, das teilte am Montag (10.10.) das Zollfahndungsamt mit. Seit August sitzt der Mann in Untersuchungshaft. Bereits seit dem Frühjahr dieses Jahres gehe das Zollamt München Hinweisen nach, sagte ein Sprecher. 3,2 Millionen der geschmuggelten Zigaretten und 9,5 Tonnen des Wasserpfeifentabaks fand das Zollfahndungsamt München im August in einer Lagerhalle in Rheinland-Pfalz.

Zwei Schusswaffen und Munition gefunden

Bei der Durchsuchung des Mannheimer Geschäftsmannes fanden die Beamten auch zwei Schusswaffen und Munition. Eine Erlaubnis hatte er nicht. Im September stellten italienische Behörden zwei Container mit weiterer unverzollter Ware im Hafen von Triest sicher. Nach derzeitigem Stand gehen die Ermittler davon aus, dass Zigaretten und Tabak per Schiff aus der Türkei nach Triest gebracht, mit dem Lastwagen weiter nach Deutschland transportiert und in Westeuropa verteilt werden sollten.