Schwetzingen Zierkirschblüte: Schwetzingen erwartet über 30 000 Besucher

Besucher gehen an einer blühenden japanischen Zierkirsche vorbei. Foto: Uwe Anspach/Archiv
Besucher gehen an einer blühenden japanischen Zierkirsche vorbei. Foto: Uwe Anspach/Archiv © Foto: Uwe Anspach
Schwetzingen / DPA 08.04.2018

Zur international bekannten Zierkirschblüte im Schlossgarten von Schwetzingen (Rhein-Neckar-Kreis) erwartet die Verwaltung in diesem Jahr erneut mehr als 30 000 Besucher. „Damit würden wir den regen Zulauf von 2017 erreichen“, sagte Leiterin Sandra Moritz der Deutschen Presse-Agentur. Für viele gilt die zartrosa Blüte der japanischen Zierkirschen in Schwetzingen als Vorbote des Frühlings. Die etwa 440 Zierbäume auf der Obstwiese blühen derzeit.

Bis Ende des 18. Jahrhunderts war das Areal im Südteil ein Nutzgarten, der den kurfürstlichen Hof und später den großherzoglich badischen Hof etwa mit Trauben, Pfirsichen und Kirschen versorgte. Um 1930 wurde der Anbau aufgegeben. Um die architektonische Form des Gartens zu erhalten, wurde die äußere der drei historischen Baumreihen mit hochstämmigen japanischen Zierkirschen bepflanzt.

Die Bäume brauchen, verglichen mit fruchttragenden Obstbäumen, kaum Pflege. Inzwischen gibt es im Schlossgarten wieder frisches Obst zu ernten, und die historische Anordnung wurde wieder hergestellt. 2001 wurde die innere der drei Baumreihen mit fruchtenden Kirschsorten bepflanzt und die mittlere Baumreihe durch Apfelbäume ergänzt.

„Wir bitten alle Besucher, keine Äste abzureißen, keine Blumen zu pflücken und keine Narzissen zu zertrampeln“, sagte Moritz. Nur so könnten Gäste auch im Folgejahr den Anblick ungetrübt genießen.

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