Noch viele Menschen vermisst Zahl der Todesopfer in Indonesien steigt weiter

Aus den Trümmern des eingestürzten Hotels „Roa Roa“ wurden am Donnerstag noch einmal acht Leichen gezogen. Foto: Tatan Syuflana/AP
Aus den Trümmern des eingestürzten Hotels „Roa Roa“ wurden am Donnerstag noch einmal acht Leichen gezogen. Foto: Tatan Syuflana/AP © Foto: Tatan Syuflana
Palu / DPA 05.10.2018

Die Zahl der Toten nach den Erdbeben und dem Tsunami in Indonesien könnte noch um mehr als 1000 steigen.

In der Stadt Palu seien im Ortsteil Balaroa nach den Beben vor einer Woche rund 1000 Häuser in eine Art Erdloch gefallen, sagte der Sprecher des nationalen Rettungsdienstes, Yusuf Latief, am Freitag. Der Ortsvorsteher von Balaroa habe angegeben, es könne dort noch mehr als 1000 Vermisste geben.

Nach jüngsten Zahlen der Katastrophenschutzbehörde kamen bei den Beben und dem anschließenden Tsunami auf der Insel Sulawesi am 28. September mindestens 1558 Menschen ums Leben. Demnach waren 113 Menschen offiziell vermisst gemeldet und 152 wurden noch unter den Trümmern vermutet.

In zwei Teilen der 350.000-Einwohner-Hafenstadt Palu hatte sich der Boden nach den Erdbeben in einen weichen Brei verwandelt - ein Phänomen, das als Bodenverflüssigung bekannt ist.

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