Anfrage im Bundestag Regierung ohne Idee für Alien-Erstkontakt – Wir haben den Masterplan

Sollten die ersten Aliens auf der Erde so fies sein wie die aus dem Film Predator - wir haben die perfekte Verteidigungsstrategie.
Sollten die ersten Aliens auf der Erde so fies sein wie die aus dem Film Predator - wir haben die perfekte Verteidigungsstrategie. © Foto: Sky Deutschland/© 2004 Twentieth Century Fox Film Corporation
Deutschland / Tobias Knaack, Rebecca Jacob 22.08.2018

Schreck lass nach, was müssen wir da hören: Die Bundesregierung hat keine Vorkehrungen für einen Erstkontakt mit Außerirdischen getroffen! Das steht in einer Antwort auf die Kleine Anfrage des Grünen-Abgeordneten Dieter Janecek an die Bundesregierung zu diesem Thema.

Laut Bild-Zeitung antwortete die Bundesregierung, dass es keine entsprechenden Pläne gebe, denn ein solches Ereignis sei „nach heutigem wissenschaftlichen Kenntnisstand äußerst unwahrscheinlich“.

Gut, wenn es die Regierung nicht hinbekommt, müssen wir eben selber ran. Sollten Aliens im schönen Schwabenländle landen, haben wir den Masterplan.

„Wir kommen in friedlicher Absicht“

Nette Aliens mit E.T.-Leuchtfinger wollen wir natürlich freundlich in Baden-Württemberg willkommen heißen. Dafür braucht es auf jeden Fall:

  • Ein Begrüßungskonzert mit Dieter Thomas Kuhn: Brusthaartoupet, Föhnwelle und „Tränen lügen nicht“ sind eine würdige Repräsentation unserer Kultur.
  • Einen Englisch-Kurs bei Günther Oettinger. Falls der ausgebucht ist, springt Winfried Kretschmann sicherlich gerne ein.
  • Englisch mag zwar Weltsprache sein, aber nur mit lupenreinem Schwäbisch ist man hier voll integriert. Youtube-Comedian Dodokay vermittelt den extraterrestrischen Besuchern die Grundlagen.

  • Eine Handreichung mit den wichtigsten Regeln im Schwabenland: Kehrwoche einhalten, Gehweg von Unkraut befreien, niemals Schwaben mit Badenern verwechseln.
  • Man kann den Schwaben nicht nachsagen, sie wären nicht weltgewandt: Außerirdische Pioniere erhalten von uns das Literaturpaket „Was man als Alien gelesen haben muss“. Mit dabei: „Nichts als die Wahrheit – Dieter Bohlens Biografie“, Charlotte Roches „Feuchtgebiete“ und die Twilight-Reihe.

Die haben Laserkanonen?!

Wollen uns die Außerirdischen hingegen ans Leder, sind wir auch dafür bestens gerüstet. Unsere Abwehrmaßnahmen gegen die feindliche Invasion:

  • Sind die Aliens noch nicht gelandet, helfen womöglich noch diplomatische Maßnahmen. Wir handeln aus, dass ihr Raumschiff erst landen darf, wenn Stuttgart 21 fertiggestellt ist – und lachen uns dabei ins Fäustchen.
  • Schaffen es die Angreifer doch auf die Erde, hilft die Universalwaffe Günther Oettinger, der die Aliens zu Tode schwafelt. „We all sit in one boat!“
  • Platzen den Marsmenschen bei „Cheri Cheri Lady“ nicht die Köpfe, vertreibt sie Hartmut Engler mit der extended version von „Leeeeena“.

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  • Ein Stuttgarter Hofbräu Begrüßungsbier nebst einer Terrine voll Saure Kutteln schickt die Gäste ganz sicher zurück in den Orbit.
  • Worst case: Bewaffneter Konflikt. Wir schießen mit Feinstaubkanonen und kleben den fiesen Aliens die rote Plakette aufs Raumschiff.

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