„„Leipziger Allerlei“ ist verschrien als Mischgemüse, das stimmt so aber nicht. Eigentlich ist es eher ein Eintopf“, sagte der Gastronom Mike Schneider vom Internationalen Kochkunstverein Leipzig. Er wollte das Gericht bekannter machen - und kam vor dem Fernseher auf die Idee, einen Weltrekordversuch zu wagen, wie er erzählt.
Die Originalrezeptur stamme aus dem Jahr 1881 und sehe als Zutaten neben den bekannten Gemüsesorten unter anderem Flusskrebse und Morcheln vor. „Das Gemüse werden wir am Samstag aber nicht bei der Veranstaltung schnippeln, sondern schon vorbereitet mitbringen.“
Vor Ort werde dann erfasst, wie viel die Zutaten wiegen. Ein Richter des „Rekord-Instituts für Deutschland“ wird das Ergebnis vermutlich gegen Mittag verkünden. „Bislang ist noch kein Rekord mit "Leipziger Allerlei" aufgestellt worden“, sagte eine Sprecherin des Instituts. Es gebe aber Mindestanforderungen: Wenigstens 250 Kilogramm müssen die Experten kochen, damit der Weltrekord anerkannt wird. „Sonst könnte ja jeder sein Familienessen als Rekord angeben.“